Pünktlich zu meinem Geburtstag haben die Wise Guys ein neues Album veröffentlicht. Echt nett, nicht wahr? Und irgendwie finde ich dieses Lied hier gerade sehr sehr wohltuend:
godblessyoutooooo
neues aus meiner Welt
Dienstag, 2. Februar 2010
Blick nach vorn
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Don't know Y
Manchmal sollte man sich selbst und seine Fragen nicht so ernst nehmen *g*
Danke, M!
Freitag, 18. Dezember 2009
frosty days
Warme Gedanken müsste man sich machen angesichts der Temperaturen, die neuerdings das Tief Vincent Gesamtdeutschland beschert.
Fast hätte sich meine Thermometeranlage geweigert, die frühmorgendlichen -15 Grad Celsius anzuzeigen, nachdem ich auf dem ansonsten eher kurzen Fußweg ins Jugendwerk schon an den erst blassen, später glühenden Ohren merkte, dass es doch deutlich winterlicher geworden ist. Fein pulverisierter Schnee beschert der Stadt und dem Umland zudem schon seit dem Wochenende Schlitterbahnen allerorts und ich habe das zum Anlass genommen, nun wenigstens ein Paar neue Winterreifen zu kaufen.
Die 2 neuen Reifen vorn oder hinten drauf ziehen? Na, VORN, würde man gewöhnlich sagen, auf die Antriebsachse. Falsch, sagt der Fachmann, „das Fahrzeug würde von hinten geführt“.
Hab ich mich also drauf eingelassen und die nagelneuen Bemmen etwas misstrauisch hinten dranschrauben lassen. Und siehe da, es klappt tatsächlich. Vorn kann man kurbeln, lenken& gegenlenken, schlittern, aber der Hintern bleibt in der Spur und bricht nicht aus. Falls also mal jemand vor einer ähnlichen Entscheidung steht … auch an unscheinbaren Stellen ist ein besseres Profil von Bedeutung. Lektion des Tages: Antreiben ist nicht gleich Führen.
A propos hinten nochmal: gleich mehrfach musste ich heute durch die zum Glück vorhandenen Hintertüren des Autos einsteigen und mich dann schlangenmenschgleich nach vorn winden, weil weder Fahrer- noch Beifahrertür von innen oder außen aufzubekommen waren. Auch nicht mit Schlossenteiser, WD40 oder Silikonspray :o(. Aber meine Einstiegsmanöver sahen bestimmt witzig aus.
Ansonsten… beschert die Kirchenjahreszeit gerade das übliche Theater, in dem es wie jedes Jahr um eine recht ähnliche Story geht, die zu inszenieren auch dieser Tage mit den kleinen und größeren Kiddies recht lustig ist. Morgen vormittag haben wir die Generalprobe und am Sonntagmorgen 10.00 Uhr Aufführung im 4.-Advents-Gottesdienst. Und wie immer muss ich aufpassen, dass ich nicht aufgeregter bin als die Kids.
Wer dabei sein möchte: Sonntagmorgen 10.00 Uhr in der Christuskirche, Richardstraße 8 in 08064 Zwickau. Bis dann oder später, godblessyoutooooo!
Dienstag, 1. Dezember 2009
Advent?
Zuerst hatte ich ja gedacht, Weihnachten muss dieses Jahr ohne mich stattfinden. Ohne meine Anteilnahme, ohne meine Vorfreude, ohne meinen eigenen Advent.
Auf was sollte ich schon warten… dieses Jahr… schon wieder… immer das gleiche… und dann noch das… Die ganze kitschige Weihnachtsdeko der Fußgängerpassagen und Einkaufstempel mit ihrem künstlich prallen Tannengrün und hyperkitschigen gold- und silberfarbenen Glaskugeln in Übergröße - das könnte mir doch alles gestohlen bleiben, wenigstens dieses Jahr. Nicht auch noch in unserem Wohnzimmer!
Aber dann ist er mir doch wieder in den Sinn gekommen: Der Stern. Klein und unscheinbar. Aber umso deutlicher zu sehen, je finsterer es um mich herum wird. Der Stern, der schon ganz anderen Zeit- und Unzeitgenossen Orientierung gegeben haben soll. Der Stern, der den Weg weisen soll zu Unglaublichem, das keiner ahnt und keiner denken kann.
Also ... musste ich doch im Keller Kisten sortieren und zunächst mal eine ganz triviale Suche starten.
Nun leuchtet er mir und erinnert mich - je dunkler, desto besser - an eine Hoffnung, die niemals endet. Und mit ihm zieren ein paar liebevoll ausgeschnittene Filzsternchen und Tannenbäume im Hosentaschenformat die Wohnzimmerfenster.
Was aber bleibt zu hoffen? Ich weiß es noch nicht. Ich ahne es noch nicht mal.
Zu hoffen bleibt erstmal, dass die Hoffnung bleibt. Schalom!
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Donnerstag, 8. Oktober 2009
die einzig stabile Währung
"Neuer Tag, neues Glück, wie wirds wohl heute sein? [...]"
Nee, nich zu den Wise Guys gehts heute abend (das erst im November!), sondern zu einem Keimzeit-Konzert nach Dessau.
Und ich freu mich! Sind zwar nicht alle Titel und Texte des Herrn N. Leisegang so euphorisch und treuherzig, verheißt aber der Titel des neuen Albums tatsächlich durchaus Hoffnungsvolles.
Werde also den heutigen Tag damit verbringen, die Platte noch ein bisschen rauf und runter zu hören, damit ich heute abend schön mitsingen kann. Bleibt nur noch zu hoffen, dass mein dicker Klumps im Hals sich demnächst löst und der Anflug einer Erkältung sich per Express-Retour wieder verdünnisiert. Und falls sich jemand von Euch heute abend in die Dessauer Marienkirche verirrt, dann sehen wir uns!
Mittwoch, 7. Oktober 2009
verkorkst?
tja, leider läuft nicht alles so glatt wie man sich das wünscht.
Das Auto ist nun endlich wieder da, der Endschalldämpfer ist neu, die neuen Reifen sind drauf, TüV und AU sind neu, nur der Tacho geht immer noch nicht. Und ich bin einige Euros losgeworden *heul*.
Gerade bereite ich die letzte Kinderkirchenstunde vor den Ferien für die 1. Klasse vor und versuche momentan, eine Geschichte mit Korken zu inszenieren. Na, hat jemand eine Idee, um was es sich handeln könnte?
Montag, 5. Oktober 2009
Wortmeldung
jetzt werd ich doch mal wieder was sagen. Auf Dauer macht zuviel Schweigen ja auch ein bisschen depressiv...
habe das Wochenende jedenfalls sehr schön verbracht. Freitagabend war ökumenischer Jugendabend in Planitz. Sehr nette Gespräche und gute Atmosphäre. Wenn auch von den Planitzer Jugendlichen ein paar mehr Leute da gewesen wären, hätte das allerdings auch ei´nen gewissen Reiz gehabt :o(
Am Samstagnachmittag war Familiencafé (Eltern und Familien unserer Gemeinde werden zum Kaffee & anschließenden thematischen Teil eingeladen) und ich hab mit Almut eine wunderbare Länderreise für die Kids vorbereitet. Das war viel Aufwand, aber dann auch ein rechter Gaudi. Krümelmonster Egon, der auf dem Zeltplatz von Potschappel eine Handvoll andersartiger Kinder getroffen hat, berichtete von seinen neuen internationalen Freunden und auf diese Weise erkundeten wir einige Besonderheiten von Mexiko, Australien, China, Tansania und Griechenland.
Gestern vormittag war Familiengottesdienst in Schönfels zum Erntedankfest. Kleine Mitmachaktionen für große und kleine machten das Programm recht bunt und dem Feedback nach war die Veranstaltung recht nett. Gestern abend war TATORT (Sozialdramatisches) bei Freunden angesagt, zuvor aber inszenierte ich die Vertickung meines alten Laptops, siehe HIER. Für Blogleser würde ich das Porto erlassen ;o)
Und heute... heute ist TüV fürs Auto, hoffe ich. Vorbereitung diverser Veranstaltungen, Kinderkirche, Aufräumen. Mein Arbeitszimmer sieht nach all den materialaufwändigen Veranstaltungen etwas beräumungsbedürftig aus. Und nach all den Objektivitäten werde ich hoffentlich auch Zeit und Ruhe finden, ein paar Gedanken zu sortieren...
Bleibt behütet, godblessyoutooooo!
Montag, 21. September 2009
Montag, 14. September 2009
as good as possible
...wobei die Betonung eindeutig auf dem 2. Teil der Phrase liegt.
Wie`s aussieht, bin ich immer noch in Zwickau und versuche gerade, an und in meiner Arbeit halbwegs klarzukommen. Ein Blick auf meinen Schreibtisch verrät, dass Aufräumen immer noch nicht zu meinen favorit tasks gehört, aber dass die Atmosphäre doch irgendwie ein erträgliches Bild ergibt. So ähnlich ist es schließlich auch wirklich.
Die ganzen Kindergruppen, seit diesem Schuljahr 5 statt 3, sind nun wieder voll angelaufen und alles in allem haben wir gemeinsam gut Spaß und versuchen uns in allem gegenseitig ein wenig zu erziehen. Ich versuche den Kids nahezubringen, dass es doch ganz nett wäre, zwischendurch mal 30 Sekunden jemand anderem als sich selbst zuzuhören, die Kids bringen mir derweil bei, was es heißt, Geduld, Langmut und Liebe in einen akzeptablem Mix vorzuleben. Was kann man mehr erwarten...Rückbezugs eines letzten Eintrages hier folgende Neuigkeiten: Fürs Auto ist das Messinstrument nun bestellt, bezahlt und geliefert, aber noch nicht eingebaut (siehe Bild). Betreffs angedeuteter Analogien habe ich ähnliche Hoffnungen, dass die Instrumente wieder in Ordnung kommen.
Fürs Auto habe ich auch neue Sommerreifen bestellt und bezahlt, damit das wenig gewordene Profil mir oder Almut oder uns beiden nicht irgendwann einen ungewollten Abstecher ins Abseits beschert.
Die Analogiebildung wage ich hier nicht auszuformulieren, getraue mich aber immerhin anzumerken, dass es dabei auf High Speed absolut nicht ankommt.
Haraka haraka haina baraka... (kiswahili) Eile hat keinen Segen! Das hatte ich schon einmal vor 6 Jahren halbwegs mühselig lernen müssen und werde mich nun wieder öfters daran erinnern.
Wer jetzt nur Bahnhof versteht, der gehabe sich wohl und schaue doch demnächst mal wieder rein. Sehr gern auch live und in Farbe: 3. Etage links!
Samstag, 12. September 2009
Wer Du wohl bist
Wer du wohl bist
Dass ich dir erlaube zu kommen und zu gehen
Wer du wohl bist
Dass meine Stürme unter deinem Hochdruckeinfluss stehen
Wer du wohl bist
Dass in deiner Nähe jeder Strolch verliebt in den höchsten Tönen singt
Wer du wohl bist
Dass meine Eifersucht zu nichts anderem taugt, als dass sie mich zu dir bringt
Wer du wohl bist
Dass keine meiner Intrigen dein Klima überlebt
Wer du wohl bist
Dass was bisher auf meinem Index stand mit dir problemlos geht
Wer Du wohl bist
Dass ich seither sehr viel schneller als dir lieb ist lerne
Wer du wohl bist
Dass du es erreichst, dass ich dich heute noch verlassen werde
Nicht du
Sondern das!
Bricht mir das Herz
(Norbert Leisegang/Keimzeit)
Dienstag, 8. September 2009
Träumereien
weil es euch so gut gefällt... hab ich das hier noch reingestellt :o)
Freitag, 4. September 2009
Donnerstag, 20. August 2009
Unglaubliche Hitze
Hitze Hitze Hitze. Regungslos sitze ich am Schreibtisch und starre auf das Thermometer. Schattig ist es, aber warm. Nein heiß!!!, sollte man sagen.
30,7 Grad Celsius auf Bauchnabelhöhe, 31,2 Grad Celsius auf Kopfhöhe. Die Tendenz verleitet dazu, sich auf dem Fußboden auszustrecken und sich für den Rest des Tages nicht mehr zu bewegen.
Stattdessen mache ich mir kalte Milchshakes (3x Hoch auf Kirsten&Uwes Hochzeitsgeschenk!), heiße Gedanken und suche nach Auto-Ersatzteilen wie diesem:
Neuerdings verabschiedet sich vor oder während der Fahrt nämlich immer öfter unser Hilfsmittel zur Bestimmung der aktuellen Geschwindigkeit. Und da die beiden regelmäßigsten Fahrer/innen des grünen Gefährts eine latente Leidenschaft zur Raserei haben, wäre es hilfreich, wenn weitere teure Schwarzweißfotos durch Austausch fahrzeuginterner Instrumente vermieden werden könnten.
Und vorwärts geht es. Auch im Leben und in unserer kleinen Familie, wobei letzteres nicht als zahlenmäßige Tendenz missverstanden werden darf (!!!).
Ich bin froh, dass wir wieder eine fahrbare Straße gefunden haben, die nicht in eine Sackgasse führt, sondern ganz im Gegenteil, in absehbarer Zeit eine ganze Menge Kreuzungen, Wendeschleifen, Abfahrten, Auffahrten, vielleicht auch das eine oder andere Stopp- oder Achtung-Vorfahrt-Schild erwarten lässt, so dass unser Orientierungssinn mit und ohne Navi gefragt ist.
Dass dafür zumindest ungefähr klar sein muss, wo es eigentlich hingehen soll, ist ein nicht zu vernachlässigender Gedanke, der im globalen Sinne deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als die Adresseingabe im Tomtom. Aber kommt Zeit, kommt Rat. Jetzt erstmal die Messinstrumente in Ordnung bringen und dann gehts mit angemessener Geschwindigkeit weiter.
godblessyoutooooo!
Mittwoch, 29. Juli 2009
Chaos der Gefühle
Und wenn du einfach mit mir lebst
Meine Fehler übersiehst
Mir ab und an mal was erzählst
Und nicht alles an mir mitliebst
Dann nehme ich dich in die Pflicht
Lass dich immer wieder los
Leih dir mein Herz, leih dir mein Ohr
Und schenk dir meinen Trost
Ich wär so gern dein Zufluchtsort
Die Mitte von deinem Schiff
Dein tadelloses Himmelblau
Und alles, was du vermisst
Verpass deinem Traum den letzten Schliff
Versprechen kann ich nichts
Erfüll dir jeden zweiten Wunsch
Und lass dich wie du bist
Du bist die, die mich atmet, die mich fliegt
Die mich rührt und die mich stählt
Du bist die, die mich findet, mich verliebt
Wenn du’s bist, bist du alles das, was zählt
Und wenn die Sehnsucht dich verlässt
Und es wird flach in deinem Bauch
Und geht die Hoffnung auch zuletzt
Und die Gefühle sinken auch
Dann gib mir ein kurzes Signal
Und sag, es ist vorbei
Dann halt ich dich ein letztes Mal
Und geb dich wieder frei
Du bist die, die mich atmet, die mich fliegt
Die mich rührt und die mich stählt
Du bist die, die mich findet, mich verliebt
Wenn du willst, bist du alles das, was zählt
Und wenn wir treu sind nur uns selbst
Und wenn wir streiten nur im Licht
Und wenn der Wind nicht richtig trägt
Verlasse ich mich fest auf Dich
Ich will, dass Du mein Sehnen stillst
Dass du mit mir alle Strecken schwimmst
Was auch der Morgen für uns will
Es wird erstmal mit uns abgestimmt
Du bist die, die mich spiegelt, die mich liest
Die mich fühlt und die mich hält
Du bist die, die mich erdet, die mich zieht
Wenn du willst, bist du alles das, was zählt
Du bist die, die mich anfängt, die mich schiebt
Die mich begreift und die mich fasst
Du bist die, die mich ordnet, die mich denkt
Wenn du’s bist, bist du es, weil es passt
Wenn du willst, bist du alles, weil es passt.
(Herbert Grönemeyer)
Mittwoch, 29. April 2009
von Arbeitsplätzen, lohnenden Hochzeiten und anderen schönen Dingen
Gerade sitze ich mal wieder am Schreibtisch und sollte mich eigentlich mit der Gottesdienstvorbereitung für den nächsten Sonntag beschäftigen und komme nicht umhin, festzustellen, wie gut es mir, wie gut es uns doch trotz aller Irren und Wirren geht.
Natürlich stressen mich manche Sachen und manchmal mache ich einen vermutlich übertrieben genervten Eindruck, aber im Ganzen: Ist doch alles ziemlich zum Glücklichsein.
Ich hab einen Arbeitsplatz (jetzt mal global gesehen), an dem ich ziemlich viel tun und lassen kann, was mir Spaß macht, wo viel gestaltbar ist, wo ich viel mit netten Leuten zu tun habe (und mit ein paar anderen), bin mit einer wunderbaren Frau verheiratet und wohn in einer momentan recht hübschen Wohnung.
Meiner Familie gehts, soweit ich das überblicken kann, recht gut, auch wenn mir da sicher nicht immer alles verraten wird. Außerdem sitz ich seit einiger Zeit an einem wunderbar neu eingerichteten PC-Arbeitsplatz, auch wenn die Kabelei und Verdrahtung und Einrichtung und und und einiges an Nerven gekostet hat.
Und nun, wo endlich alles funktioniert, hab ich doch noch einen guten Tag Zeit, mich mit Johannes 15 und dem saftstrotzenden Weinstock zu beschäftigen und daraus ein paar gute Gedanken zu extrahieren. Keine Drohbotschaft, sondern eine Frohbotschaft. Keine Apologetik gegen Außenseiter, sondern Motivation für Insider. Habe dank der Hilfe meines Kollegen Stephan gerade ein gutes Material entdeckt und bin ganz zuversichtlich, dass ich am Ende auch mal zufrieden sein kann.
Schön also, wenns auch mal so gut läuft. Ich weiß, dass das nicht immer so ist und immer so war und immer so sein wird. Aber damit ich diesen Moment nicht vergesse, will ich ihn hier festhalten. God bless You TOOOOO!
