godblessyoutooooo

neues aus meiner Welt

Donnerstag, 8. Oktober 2009

die einzig stabile Währung

"Neuer Tag, neues Glück, wie wirds wohl heute sein? [...]"

Nee, nich zu den Wise Guys gehts heute abend (das erst im November!), sondern zu einem Keimzeit-Konzert nach Dessau.
Und ich freu mich! Sind zwar nicht alle Titel und Texte des Herrn N. Leisegang so euphorisch und treuherzig, verheißt aber der Titel des neuen Albums tatsächlich durchaus Hoffnungsvolles.
Werde also den heutigen Tag damit verbringen, die Platte noch ein bisschen rauf und runter zu hören, damit ich heute abend schön mitsingen kann. Bleibt nur noch zu hoffen, dass mein dicker Klumps im Hals sich demnächst löst und der Anflug einer Erkältung sich per Express-Retour wieder verdünnisiert. Und falls sich jemand von Euch heute abend in die Dessauer Marienkirche verirrt, dann sehen wir uns!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

verkorkst?

tja, leider läuft nicht alles so glatt wie man sich das wünscht.
Das Auto ist nun endlich wieder da, der Endschalldämpfer ist neu, die neuen Reifen sind drauf, TüV und AU sind neu, nur der Tacho geht immer noch nicht. Und ich bin einige Euros losgeworden *heul*.

Gerade bereite ich die letzte Kinderkirchenstunde vor den Ferien für die 1. Klasse vor und versuche momentan, eine Geschichte mit Korken zu inszenieren. Na, hat jemand eine Idee, um was es sich handeln könnte?

Montag, 5. Oktober 2009

Wortmeldung

jetzt werd ich doch mal wieder was sagen. Auf Dauer macht zuviel Schweigen ja auch ein bisschen depressiv...

habe das Wochenende jedenfalls sehr schön verbracht. Freitagabend war ökumenischer Jugendabend in Planitz. Sehr nette Gespräche und gute Atmosphäre. Wenn auch von den Planitzer Jugendlichen ein paar mehr Leute da gewesen wären, hätte das allerdings auch ei´nen gewissen Reiz gehabt :o(
Am Samstagnachmittag war Familiencafé (Eltern und Familien unserer Gemeinde werden zum Kaffee & anschließenden thematischen Teil eingeladen) und ich hab mit Almut eine wunderbare Länderreise für die Kids vorbereitet. Das war viel Aufwand, aber dann auch ein rechter Gaudi. Krümelmonster Egon, der auf dem Zeltplatz von Potschappel eine Handvoll andersartiger Kinder getroffen hat, berichtete von seinen neuen internationalen Freunden und auf diese Weise erkundeten wir einige Besonderheiten von Mexiko, Australien, China, Tansania und Griechenland.

Gestern vormittag war Familiengottesdienst in Schönfels zum Erntedankfest. Kleine Mitmachaktionen für große und kleine machten das Programm recht bunt und dem Feedback nach war die Veranstaltung recht nett. Gestern abend war TATORT (Sozialdramatisches) bei Freunden angesagt, zuvor aber inszenierte ich die Vertickung meines alten Laptops, siehe HIER. Für Blogleser würde ich das Porto erlassen ;o)

Und heute... heute ist TüV fürs Auto, hoffe ich. Vorbereitung diverser Veranstaltungen, Kinderkirche, Aufräumen. Mein Arbeitszimmer sieht nach all den materialaufwändigen Veranstaltungen etwas beräumungsbedürftig aus. Und nach all den Objektivitäten werde ich hoffentlich auch Zeit und Ruhe finden, ein paar Gedanken zu sortieren...

Bleibt behütet, godblessyoutooooo!

Montag, 21. September 2009

einfach mal gar nix sagen...

...

Montag, 14. September 2009

as good as possible

...wobei die Betonung eindeutig auf dem 2. Teil der Phrase liegt.

Wie`s aussieht, bin ich immer noch in Zwickau und versuche gerade, an und in meiner Arbeit halbwegs klarzukommen. Ein Blick auf meinen Schreibtisch verrät, dass Aufräumen immer noch nicht zu meinen favorit tasks gehört, aber dass die Atmosphäre doch irgendwie ein erträgliches Bild ergibt. So ähnlich ist es schließlich auch wirklich.
Die ganzen Kindergruppen, seit diesem Schuljahr 5 statt 3, sind nun wieder voll angelaufen und alles in allem haben wir gemeinsam gut Spaß und versuchen uns in allem gegenseitig ein wenig zu erziehen. Ich versuche den Kids nahezubringen, dass es doch ganz nett wäre, zwischendurch mal 30 Sekunden jemand anderem als sich selbst zuzuhören, die Kids bringen mir derweil bei, was es heißt, Geduld, Langmut und Liebe in einen akzeptablem Mix vorzuleben. Was kann man mehr erwarten...

Rückbezugs eines letzten Eintrages hier folgende Neuigkeiten: Fürs Auto ist das Messinstrument nun bestellt, bezahlt und geliefert, aber noch nicht eingebaut (siehe Bild). Betreffs angedeuteter Analogien habe ich ähnliche Hoffnungen, dass die Instrumente wieder in Ordnung kommen.
Fürs Auto habe ich auch neue Sommerreifen bestellt und bezahlt, damit das wenig gewordene Profil mir oder Almut oder uns beiden nicht irgendwann einen ungewollten Abstecher ins Abseits beschert.

Die Analogiebildung wage ich hier nicht auszuformulieren, getraue mich aber immerhin anzumerken, dass es dabei auf High Speed absolut nicht ankommt.
Haraka haraka haina baraka... (kiswahili) Eile hat keinen Segen! Das hatte ich schon einmal vor 6 Jahren halbwegs mühselig lernen müssen und werde mich nun wieder öfters daran erinnern.

Wer jetzt nur Bahnhof versteht, der gehabe sich wohl und schaue doch demnächst mal wieder rein. Sehr gern auch live und in Farbe: 3. Etage links!

Samstag, 12. September 2009

Wer Du wohl bist

Wer du wohl bist
Dass ich dir erlaube zu kommen und zu gehen
Wer du wohl bist
Dass meine Stürme unter deinem Hochdruckeinfluss stehen
Wer du wohl bist
Dass in deiner Nähe jeder Strolch verliebt in den höchsten Tönen singt
Wer du wohl bist
Dass meine Eifersucht zu nichts anderem taugt, als dass sie mich zu dir bringt

Wer du wohl bist
Dass keine meiner Intrigen dein Klima überlebt
Wer du wohl bist
Dass was bisher auf meinem Index stand mit dir problemlos geht
Wer Du wohl bist
Dass ich seither sehr viel schneller als dir lieb ist lerne
Wer du wohl bist
Dass du es erreichst, dass ich dich heute noch verlassen werde

Nicht du
Sondern das!
Bricht mir das Herz


(Norbert Leisegang/Keimzeit)

Dienstag, 8. September 2009

Träumereien

weil es euch so gut gefällt... hab ich das hier noch reingestellt :o)

Freitag, 4. September 2009

Morgengymnastik

Donnerstag, 20. August 2009

Unglaubliche Hitze

Hitze Hitze Hitze. Regungslos sitze ich am Schreibtisch und starre auf das Thermometer. Schattig ist es, aber warm. Nein heiß!!!, sollte man sagen.
30,7 Grad Celsius auf Bauchnabelhöhe, 31,2 Grad Celsius auf Kopfhöhe. Die Tendenz verleitet dazu, sich auf dem Fußboden auszustrecken und sich für den Rest des Tages nicht mehr zu bewegen.
Stattdessen mache ich mir kalte Milchshakes (3x Hoch auf Kirsten&Uwes Hochzeitsgeschenk!), heiße Gedanken und suche nach Auto-Ersatzteilen wie diesem:

Neuerdings verabschiedet sich vor oder während der Fahrt nämlich immer öfter unser Hilfsmittel zur Bestimmung der aktuellen Geschwindigkeit. Und da die beiden regelmäßigsten Fahrer/innen des grünen Gefährts eine latente Leidenschaft zur Raserei haben, wäre es hilfreich, wenn weitere teure Schwarzweißfotos durch Austausch fahrzeuginterner Instrumente vermieden werden könnten.

Und vorwärts geht es. Auch im Leben und in unserer kleinen Familie, wobei letzteres nicht als zahlenmäßige Tendenz missverstanden werden darf (!!!).
Ich bin froh, dass wir wieder eine fahrbare Straße gefunden haben, die nicht in eine Sackgasse führt, sondern ganz im Gegenteil, in absehbarer Zeit eine ganze Menge Kreuzungen, Wendeschleifen, Abfahrten, Auffahrten, vielleicht auch das eine oder andere Stopp- oder Achtung-Vorfahrt-Schild erwarten lässt, so dass unser Orientierungssinn mit und ohne Navi gefragt ist.
Dass dafür zumindest ungefähr klar sein muss, wo es eigentlich hingehen soll, ist ein nicht zu vernachlässigender Gedanke, der im globalen Sinne deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als die Adresseingabe im Tomtom. Aber kommt Zeit, kommt Rat. Jetzt erstmal die Messinstrumente in Ordnung bringen und dann gehts mit angemessener Geschwindigkeit weiter.

godblessyoutooooo!

Mittwoch, 29. Juli 2009

Chaos der Gefühle

Und wenn du einfach mit mir lebst
Meine Fehler übersiehst
Mir ab und an mal was erzählst
Und nicht alles an mir mitliebst
Dann nehme ich dich in die Pflicht
Lass dich immer wieder los
Leih dir mein Herz, leih dir mein Ohr
Und schenk dir meinen Trost

Ich wär so gern dein Zufluchtsort
Die Mitte von deinem Schiff
Dein tadelloses Himmelblau
Und alles, was du vermisst
Verpass deinem Traum den letzten Schliff
Versprechen kann ich nichts
Erfüll dir jeden zweiten Wunsch
Und lass dich wie du bist

Du bist die, die mich atmet, die mich fliegt
Die mich rührt und die mich stählt
Du bist die, die mich findet, mich verliebt
Wenn du’s bist, bist du alles das, was zählt

Und wenn die Sehnsucht dich verlässt
Und es wird flach in deinem Bauch
Und geht die Hoffnung auch zuletzt
Und die Gefühle sinken auch
Dann gib mir ein kurzes Signal
Und sag, es ist vorbei
Dann halt ich dich ein letztes Mal
Und geb dich wieder frei

Du bist die, die mich atmet, die mich fliegt
Die mich rührt und die mich stählt
Du bist die, die mich findet, mich verliebt
Wenn du willst, bist du alles das, was zählt

Und wenn wir treu sind nur uns selbst
Und wenn wir streiten nur im Licht
Und wenn der Wind nicht richtig trägt
Verlasse ich mich fest auf Dich

Ich will, dass Du mein Sehnen stillst
Dass du mit mir alle Strecken schwimmst
Was auch der Morgen für uns will
Es wird erstmal mit uns abgestimmt
Du bist die, die mich spiegelt, die mich liest
Die mich fühlt und die mich hält
Du bist die, die mich erdet, die mich zieht
Wenn du willst, bist du alles das, was zählt

Du bist die, die mich anfängt, die mich schiebt
Die mich begreift und die mich fasst
Du bist die, die mich ordnet, die mich denkt
Wenn du’s bist, bist du es, weil es passt
Wenn du willst, bist du alles, weil es passt.

(Herbert Grönemeyer)

Mittwoch, 29. April 2009

von Arbeitsplätzen, lohnenden Hochzeiten und anderen schönen Dingen

Gerade sitze ich mal wieder am Schreibtisch und sollte mich eigentlich mit der Gottesdienstvorbereitung für den nächsten Sonntag beschäftigen und komme nicht umhin, festzustellen, wie gut es mir, wie gut es uns doch trotz aller Irren und Wirren geht.
Natürlich stressen mich manche Sachen und manchmal mache ich einen vermutlich übertrieben genervten Eindruck, aber im Ganzen: Ist doch alles ziemlich zum Glücklichsein.
Ich hab einen Arbeitsplatz (jetzt mal global gesehen), an dem ich ziemlich viel tun und lassen kann, was mir Spaß macht, wo viel gestaltbar ist, wo ich viel mit netten Leuten zu tun habe (und mit ein paar anderen), bin mit einer wunderbaren Frau verheiratet und wohn in einer momentan recht hübschen Wohnung.
Meiner Familie gehts, soweit ich das überblicken kann, recht gut, auch wenn mir da sicher nicht immer alles verraten wird. Außerdem sitz ich seit einiger Zeit an einem wunderbar neu eingerichteten PC-Arbeitsplatz, auch wenn die Kabelei und Verdrahtung und Einrichtung und und und einiges an Nerven gekostet hat.

Und nun, wo endlich alles funktioniert, hab ich doch noch einen guten Tag Zeit, mich mit Johannes 15 und dem saftstrotzenden Weinstock zu beschäftigen und daraus ein paar gute Gedanken zu extrahieren. Keine Drohbotschaft, sondern eine Frohbotschaft. Keine Apologetik gegen Außenseiter, sondern Motivation für Insider. Habe dank der Hilfe meines Kollegen Stephan gerade ein gutes Material entdeckt und bin ganz zuversichtlich, dass ich am Ende auch mal zufrieden sein kann.

Schön also, wenns auch mal so gut läuft. Ich weiß, dass das nicht immer so ist und immer so war und immer so sein wird. Aber damit ich diesen Moment nicht vergesse, will ich ihn hier festhalten. God bless You TOOOOO!

Montag, 9. März 2009

Ich bin runterladbar

schalom ihr lieben Leserinnen und außen. Wollt ihr Hörer werden? Die Predigt des letzten Sonntages kann man runterladen von unserer Gemeindehomepage http://www.friedenskirche-zwickau.de/Zwickau/index.htm.

(rechte Spalte, Sonntag, 8. März 2009 --> Rechtsklick, Speichern unter...)

Comments welcome!

Donnerstag, 26. Februar 2009

Brief statt Bier

Tag 2 und ich halte tapfer durch.
Was bisher keine Kunst war. Jedenfalls habe ich nun auch eine zweite Fastenaktion reanimiert, nämlich, irgendwelchen Leuten Karten zu schreiben. Jeden Tag eine.
Ob meine poetischen Ergüsse letztlich ein gutes Feierabendbierchen ersetzen können, weiß ich noch nicht, aber einen Versuch ist es ja wert.
Damit auch die Blogleserschaft was von der Aktion hat, dürfen per Kommentar Adressen oder ähnliches eingetragen werden und ich schreibe EUCH! Ja, echt!!! Sogar Dir, Katja *lol*
Also los gehts. Vielleicht steckt es ja an.

Falls irgenjemand eine Fastenaktion plant, in der es darum geht, anderen Menschen Dinge von ihrer Amazon-Wunschliste zu schenken - da würde dann ICH mich anmelden. Meine Liste findet Ihr <--- links. ;o)

Bleibt behütet!

Mittwoch, 25. Februar 2009

Aschermittwoch und Bier im Sonderangebot

Da hatte ich nun die großartige und möglicherweise auch mutige Idee, die diesjährige Fastenzeit mal ohne Bier um die Runden zu bringen und die noch größerartige Idee, den verlockenden Bierkasten unter dem Kühlschrank durch einen gleichgroßen Kasten Bionade zu ersetzen. Ich also bei Globus vorbeigetigert... und muss entdecken: mein Lieblingsbier WICKÜLER ist im Sonderangebot!
Eeeeeeh, 6,50 Euro der Kasten!!! (das is bald billiger als die Sterni-Plärre)
Echtes Dilemma!!!!

Also was getan? Bionadenkasten gekauft.... Wickülerkasten gekauft. Bionadenkasten unter den Kühlschrank, Wickülerkasten in den Keller. Schließlich faste ich ja keine Sonderangebote!

Außerdem heute meine kleinen Wilden in der Kinderkirche empfangen wollen. Den halben Tag geschwitzt und sonstwas ausgedacht, fiebernd zur Kirche gefahren. Und???
Die drei allergrößten Chaoten, die ich beim Programm-ieren besonderes im Blick hatte, sind nicht da!!
Mischung zwischen Ärger und Freude: Die Stunde hat so in jedem Fall funktioniert, aber ich weiß nicht, ob die 3 Räuber auch ins Konzept gepasst hätten und auch für sie das passende gewesen wäre.
Übrigens: Erstaunt war ich, wie schwer es den Kindern zum Schluss fiel, sich etwas einfallen zu lassen, wie sie ihren Eltern oder Geschwistern eine Freude machen könnten. Sie müssen ja nicht wie Jesus bei seinen Freunden mit der Fußwaschschüssel und einer Schürze antanzen, aber IRGENDETWAS sollte einem doch schon in den Sinn kommen, oder??

Donnerstag, 19. Februar 2009

Gedankenwirrwarr

Wie schon mehrfach mündlich und etwas seltener auch schriftlich bemerkt, ist nicht jede Denkung und Ideesamkeit dazu geeignet, hier veröffentlicht zu werden.

Während ich sonst eher ein Mensch der Gegenwart bin (bei meinem siebförmigen Gedächtnis bleibt auch kaum etwas anderes übrig, haha) hat mich in den vergangenen Tagen eher die Zukunft beschäftigt.
Wo der Weg so hingeht, was ich will, wo Gott mich braucht... auch, wo ich gebraucht werden will. Manche Ideen sind ziemlich anstrengend und nicht jeder Anlass, darüber nachzudenken ist gleichermaßen erfreulich.
Nebenbei beschäftigt mich passenderweise eine Predigt zu Markus 8, 31-38. Ein Text, der Jesus als einen Typen in den Mittelpunkt stellt, der nur auf das Kreuz hin lebt, ja der geboren zu sein scheint, um zu leiden und damit das Leid zu überwinden. Wir sollen ihm das nachtun - heureka, wenn wir uns seine disciples und Nachfolger nennen wollen. Eine krasse Forderung!

Bin wie immer noch nicht fertig (ist ja auch erst Donnerstag), aber die Konsequenz des Textes ist doch erstmal recht... radikal.