Montag, 31. März 2008

Soll ich oder soll ich nicht???

So denn.
14 Besucher innerhalb von weniger als 20 Stunden rechtfertigen doch gleich noch einen neuen Eintrag.
Gestern abend habe ich im Blogger-Wahn hin-und wieder her überlegt, ob ich mich nun endlich für so eine neue Blog-Vorlage entscheide oder besser doch nicht.
Die Sache wäre dann eben viel leichter zu handhaben, aber meine ganzen mühsam gebastelten, eher auf Experimentierniveau entdeckten Änderungen in der Vorlage wäre eben futsch.
Hmm. Was soll ich machen? Ändern oder nicht??n
Noch nicht mal eine Umfrage kann ich hier ohne weiteres einfügen...

Sonntag, 30. März 2008

Ich lebe noch!

Ja wenigstens das wollte ich hier nach einem langen und tiefgründigen Schweigen doch mal gesagt haben.
Diesmal, auch ohne mich dem lächerlichen Versuch hinzugeben, die Ereignisse der vergangenen Wochen zusammenfassen zu wollen...

Jedenfalls können Almut und ich inzwischen ein bisschen Skifahren (gelernt in sulzigem Kunstschnee am großen Arber im Bayrischen Wald) und wir haben wichtige Termine für dieses Jahr ausgeknobelt.
Wenn das mal nichts ist!

Ansonsten weiß ich grad nicht so ganz wo hinten und vorne ist. Eigentlich ist es nicht so, dass ich WAHNsinnig viel zu tun hätte, nur die Vielzahl der Einsatzorte und Zielgruppen ist ganz schön belastend. Vorrübergehend bin ich jetzt in 6 Gemeinden in Aktion, wenngleich an kaum einem Ort mehr als 2 mal pro Woche.
Da gelingt es mir zur Zeit gerade so, den kontinuierlichen Betrieb aufrecht zu erhalten. Für konzeptionelle Überlegungen, Innovationen und Reformen fehlt mir nur grad weniger die Zeit, als vielmehr die Nerven. Vielleicht ist das auch der Grund, dass hier in letzter Zeit so wenig zu lesen war.
Da bewundere ich doch ab und an den guten Stephanus, den ersten Diakon sozusagen, der voll Glauben und Heiligem Geist einfach mal die Dinge angepackt hat, wie sie eben gerade lagen.

Würde mir jedenfalls gern öfter ne Scheibe von diesem abschneiden.

Montag, 3. März 2008

Jede Menge Gemeinschaft

Ganz schön lange her seit dem letzten Eintrag. Wieder will ich wenigstens die letzten Ereignisse bündeln, weil alles andere ohnehin niemals fertig werden würde.

Die letzten beiden Wochen waren bei mir, wie die Überschrift schon verraten könnte, von überdurchschnittlich hohem Anteil an Gemeinschaft(en) geprägt.

Vorletztes Wochenende fand die zweite der beiden Einsegnungsrüstzeiten, genauer genommen Einsegnungs-Vorbereitungsrüstzeiten in Moritzburg statt, deren Finale im Mai die Einsegnung in die Moritzburger Diakoninnen- und Diakonengemeinschaften sein wird.
Das ist sozusagen eine "geistige Dienstgemeinschaft" von grundlegend bis fachspezifisch theologisch ausgerüsteten Gemeindepädagogen, Sozialpädagogen und anderem himmlischen Bodenpersonal, die sich zu einer Gemeinschaft zusammengefunden haben, die sie aus ihrem Einzelkämpfertum herausholt und deutlich macht, dass wir uns alle im Auftrag von etwas viel Größerem sehen (für die Evangelikalen: hier ist GOTT gemeint!) und gegenseitig unterstützen und tragen können.
Als in Moritzburg ordnungsgemäß geexter Student habe ich quasi die Zugangsvoraussetzungen erfüllt und freue mich nicht nur darauf, die Gemeinschaft demnächt kräftig zu verjüngen, sondern auch ein bisschen mitzumischen. Wer meiner feierlichen Aufnahme sowie der von 17 anderen Kandidaten gern beiwohnen kann und möchte, möge sich am 16. Mai um 14.00 Uhr in der Moritzburger Kirche einfinden.

Noch mehr Gemeinschaft gabs, abgesehen von der Gemeinschaft auf Corinna`s Geburtstagsparty am 23.02. und der Gemeinschaft an Bärbels& Markus Frühstückstisch gleich im Anschluss an diese Rüstzeit auf der "Weiterbildung für Gemeindepädagogen im ersten Dienstjahr".
Dort versammelte sich, ebenfalls in Moritzburg, die gar nicht so unbiblische Zahl (man vergleiche zum Beispiel Gen 47,28, 1. Kön 14,21 oder Jer 32,9) von 17 Gemeindepädagogen/Referenten und Katecheten zur Reflexion, zum Ideenaustausch, zu dienstlichen Startfreuden und -schwierigkeiten und, natürlich- auch zur Gemeinschaft.
Von Montag bis Mittwoch also gings um unser Zeitmanagement (meins: eher mittelmäßig), Jugendarbeit, Kinderkreuzwege, Stille-Übungen und vieles mehr. Eine gute und erbauliche Zeit, ein sehr angenehmes Miteinander und NOCH mehr Gewissheit, kein vermisst gemeldetes Alphatier zu sein.

Nach nur kurzer Pause gings am Freitag nach Schwarzenshof bei Rudolstadt zur JuMiTa, der jährlich stattfindenden Jugendmitarbeitertagung des Kinder- und Jugendwerkes der evangelisch-methodistischen Kirche. Auch das war eine schöne Zeit des Austausches und der Ermutigung, der Blödeleien, aber auch der mitunter konzentrierten und vielfältigen Arbeit am "Sozialen Bekenntnis" der EMK.
Und auch hier: viel Gemeinschaft.

Ohne Pause düsten wir, wobei das WIR hier die Planitzer Jugend meint, beinahe direkt von Schwarzenhof nach Schneeberg, wo uns am Sonntagabend ein Konzert mit Spinning Wheel
erwartete. Zugebenermaßen war mein Maß an erträglicher Gemeinschaft inzwischen soweit ausgereizt, dass ich wenigstens 2mal ein halbes Lied lang eingedöst bin, aber letztlich war auch das ein gutes Erlebnis in Gemeinschaft.

Inzwischen habe ich mit der Zwickauer Kinderkirchenbande heute nachmittag noch das letzte hier zu bechreibende Gemeinschaftserlebnis hinter mich gebracht, wobei es heute eher um Freundschaft ging und ich wirklich überrascht war, wie tiefgründig die Kids heute MITeinander geredet haben (abgesehen von einigen unerfreulichen Eskalationen dieser kleinen Gemeinschaft).

Wie auch immer, Gemeinschaft empfinde ich als etwas absolut lebensnotwendiges. Das wurde schon klar, als
Adam anfing sich zu langweilen. Und auch wenn nicht jede Gemeinschaft für ewig zu gelingen scheint, so bleibt doch die tiefe Sehnsucht nach dem Miteinander mit den Mitmenschen.

MIT-Menschen, was ein lustiges Wort....


Sonntag, 10. Februar 2008

WHIHF 3 ???


Für die Lösung gibts diesmal gleich 2 Gummibärchen. Womit ale auf 3, und Jens sogar auf 4 aufrücken kann.


Mittwoch, 30. Januar 2008

Konfirmandenunterricht und Verabschiedung in neue Abenteuer

Neue, bzw. neuere fahrbare Untersätze waren auch das Thema von Bärbels vorvorletztem Blogeintrag (siehe HIER).
Und weil ich eben jenen pubertierenden Seat Cordoba durch die schwierigen Zeiten begleiten werde (das wär dann sozusagen Konfi-Unterricht), kann ich die Erziehung meines bisherigen Schützlings, der witzigerweise immer noch Micra heißt, demnach abschließen.

Es ergibt sich vorübergehend ein gewisser Educanten-Überschuss, da in vorliegendem pädagogischen System ein Verhältnis von 1:1 langfristig keinesfalls überschritten werden kann.
Deshalb wird für die Abschiedsfeier gesammelt und gleichzeitig ein neuer Lebensbegleiter für den Abgänger gesucht. Um Dich an der Sammlung zu beteiligen und Dich somit als künftiger Lebensabschnittgefährte von Micra zu bewerben, klicke HIER

Montag, 21. Januar 2008

Online-Exhibitionismus

Der eine oder andere hat sich vielleicht schon manchmal hämisch gefreut, dass er hier heimlich in meinem Privatleben stöbern kann. Das mag zwar sein, allerdings: So besonders geheim bleibt die Identität der Leser auf Dauer auch nicht... :

Freitag, 18. Januar 2008

Angemessene Investition

Wenn man einen eigenen Haushalt hat, achtet man ziemlich schnell auf Dinge, die einen vorher nicht die Bohne interessiert haben. Ganz plötzlich interessiert man sich für Nebenkostenabrechnungen, private Strompreisanbieter, Stromsparlampen und Wasseruhren. Man erfährt, dass Strom gar nicht gelb ist und die blaue Tonne Luxus. Man kuckt öfter aufs Thermometer, vergleicht Klopapierpreise, beschriftet Briefkästen, sortiert sorgfältig Müll und Wertstoffe und weiß über eine Menge Sachen Bescheid, um die sich bisher die Erzeuger oder Internatsleiter kümmern durften.


„Energiekostenmessgerät“ nennt sich das neueste Spielzeug in meinem Elektronik-Bastelkasten. Und ich bin, so wie es die Packungsbeilage verspricht, den letzten 2 Tagen den Stromfressern in meiner Wohnung auf die Schliche gekommen. Somit kann ich schon mal sagen: Das Gerät spart weder Energie noch Zeit. Wohl aber mag es zu einer Art Bewusstmachungsprozess beitragen. Typisch Pädagoge.

Tja, nun ein paar Ergebnisse:

Einen Liter Wasser aufzukochen kostet mich z. B. per Wasserkocher etwa 2 cent, entspricht ca. 0,15 kw/h.
Die Waschmaschine kommt, obwohl schon über 10 Jahre alt, mit 0,65 kw/h (13 cent) pro Waschgang aus; normaler Waschgang 40°. Am meisten braucht sie natürlich beim Wasseraufheizen, da gibt’s Spitzen von bis zu 15 Amper, was ca. 3500 Watt entspricht. Trotzdem verbraucht ein Waschgang mehr Strom, als der Kühlschrank am ganzen Tag verheizt.. äh -kühlt.
Alle Standby- Geräte im Wohnzimmer fressen zusammen nur 9 Watt, was aber im ganzen Monat (wären sie immer an) mit immerhin fast 8 kw/h, also nicht ganz 2 Euro zu Buche schlagen würde.

Ziemlich gierig ist dagegen meine ganze Schreibtischelektronik. Momentan liegt der Verbrauch bei 126 Watt = 2,4cent/Stunde. (Laptop 40W, Monitor ca. 70W, der Rest für diverse Netzteile, Lautsprecherboxen, Drucker etc.)
Tatsächlich macht es selbst bei einem Röhrenbildschirm ganze 10 Watt aus, ob die Helligkeit gerade auf Minimum oder Maximum steht. In 10 Stunden immerhin 2 cent Unterschied. Das muss einem doch mal gesagt werden!

Ob so ein Messgerät letztendlich nützlich ist oder nicht (am Ende braucht es ja auch ein bisschen Strom), da kann man sicher geteilter Meinung sein. Ob es gelingt, mit den gewonnenen Erkenntnissen ein bisschen konsequenter zu sparen, wird sich zeigen.

Dienstag, 8. Januar 2008

Endlich weiß ich's!

Ich bin ein Sozi, jawoll! Ja genau, ein Sozialdemokrat.
Das jedenfalls wäre meine Tendenz bei der Bundestagswahl 2005 gewesen, wie mir gerade der Wahl-O-Mat verraten hat. Solltet ihr mal ausprobieren.
Habe neulich einen Bericht über dieses interessante Tool im Fernsehen gesehen und musste das doch gleich mal checken.
30 Thesen, 30 persönliche Statements, 5 große Volksparteien im Vergleich.
Dass die sich selbst regelmäßig disqualifizierenden Extrem- und Spaßparteien nicht vorkommen, muss und sollte man guten Gewissens in Kauf nehmen.

Und wieder mal fällt auf, dass ihren Kopf benutzende Christen vermutlich eher selten die nach ihnen benannte Partei wählen würden.

Sonntag, 6. Januar 2008

Life less ordinary

Mehr als ein Monat ist schon wieder vergangen seit dem letzten Eintrag. Dennoch behauptet Jens unverständlicherweise, ich wäre der "Einzige, der die Bloggerei knallhart durchzieht". Na ich weiß ja nicht...
Immerhin gab es auch im letzten Monat einige Anlässe, zu denen ich zumindest etwas bloggen
wollte. Wenigstens bis zu Weihnachten will ich nun also endlich mein online-exhibitionistisches Tagebuch aufarbeiten:

Da war das Wochenende zum 3. Advent. Am Samstag und Sonntag habe ich sozusagen mein komplettes dienstliches Weihnachten hinter mich gebracht. 2 Familiengottesdienste und 3 Weihnachtsfeiern an insgesamt 4 unterschiedlichen Orten. Die Familiengottesdienste lagen diesmal wieder in meiner Regie und das besondere Highlight war jeweils das Krippenspiel mit meiner Planitzer Kinderkirchen-Truppe. Man könnte auch Flohzirkus dazu sagen :o) Nun konnte sich endlich zeigen, ob der ganze Aufwand am Ende auch dazu reichte, ein Weihnachtsspiel vor Publikum aufzuführen und ob unser Team aus lauter kleinen Künstlern auch lampenfiebernd noch funktionierte. Ob eine verpatzte Generalprobe wirklich gutes bedeutet und ob..., ja ob es uns gelingt, mit unserer kleinen aber feinen Geschichte auch eine Botschaft zu transportieren.
Ja, ja, ja und ja. So lauten die Antworten. Zumindest dann, wenn man das Feedback des nachsichtigen Publikums ernstnimmt.


Da war der 19. Dezember. Seit diesem Tag bis gestern nämlich war Almut, zumindest die meiste Zeit, hier mit mir zusammen und wir hatten 3 größtenteils wunderbare Wochen, in denen wir auch weiter an unserer gemeinsamen Beziehungskiste gefeilt haben. Weihnachtliche Tage, in denen wir Zeit hatten für Freunde und Familie, für uns selbst und füreinander, für Endlich-mal-auszusprechendes und besonders wichtige Nebensächlichkeiten.

Da war der 4. Advent. Da schlitterten wir das erste Mal in diesem Jahr über gnadenlos glattes Eis am Irfersgrüner See, spazierten durch raureifgeweißte Tannenwälder und stibizten den kleinsten Weihnachtsbaum, den ich dieses Jahr zu Gesicht bekam. (steht auf dem Tisch) Endlich sollte meine Weihnachtsdekoration also komplett werden und die Lichtelei und Räucherei auch in meiner Bude stattfinden.

Das Bild mag einen kleinen Eindruck von meinem dekorierten Wohnzimmer geben.



Da war der 24. Dezember. Hierüber wollte ich nun wirklich etwas schreiben, allerdings weniger erfreuliches. An diesem Tag wagten wir es, meiner "Dienstgemeinde" untreu zu werden und als Gäste den Gottesdienst in der Zwickauer Stadtkirche zu besuchen. Was für ein Versehen... Eigentlich hatte ich mich gefreut, auf einen "ganz normalen traditionellen Weihnachtsgottesdienst", wie man ihn eben.... erwartet. Irgendwie war es mir dann aber ZUVIEL Weihnachtsgottesdienstklischee: Eine Gemeinde, die kaum mitgesungen hat, und die die Gebete nicht kannte. Ein Pfarrer, den man schonmal rein akkustisch nicht verstand. Ein Krippenspiel, bei dem man kaum ein Wort mitbekam und bei dem die Spieler nicht spielten. Tatsache. Das habe ich noch nicht gesehen!
Wohl aber kannte ich das Stück mit dem Namen "Franzi und die Krippenfiguren".
Die Idee ist, dass ein paar Mädels, unter ihnen die kleine Franzi, eine Kiste mit den Krippenfiguren auspacken und sich dabei fragen, was das eigentlich für Gestalten sind. Flux stiegen wie durch Zauberhand herbeigehext die Figuren in Lebensgröße auf die Bühne und stellten sich nun jeweils vor.
Leider blieb es dabei. So standen die Figuren nun da. Hatten ihren Satz gesagt (den man ja wie gesagt kaum verstand) und blieben da stehen. Das Verrückte war noch, dass eine Verstärkeranlage aufgebaut war, die aber so schlecht eingestellt war und die Mikros so weit weg, dass man sie sich auch hätte sparen können. Und der Pfarr
er selbst war so überzeugt vom Volumen seiner zarten Stimme, dass er gleich ganz auf die Nutzung eines Mikrofons verzichtete.

Wenn ich irgendwas wirklich zum K***** finde, dann ist das ein solcher Dilettantismus. Und dann noch zu einem Zeitpunkt, wo sich wirklich mal Leute in eine Kirche verirren, die man das ganze Jahr nicht sieht. Ich hab mich echt geärgert.

Auf dem Heimweg haben wir uns darüber unterhalten und ich hab dann eigentlich gedacht: Diesmal war nicht der
Inhalt die Botschaft, sondern die Inzenierung die eigentliche Aussage. Figuren in der Kirche, die sich einfach nicht bewegen. Worte, die man nicht versteht. Geschichten, die gar nicht mehr erzählt, geschweige denn gespielt werden. Mitarbeiter, die die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nicht nutzen wollen oder können. Und das ganze in einer ohnehin schon frostigen und entfremdeten Atmosphäre.

Eigentlich kann ich das so nicht schreiben. Jedenfalls nicht, ohne mich dabei selbst an die Nase zu fassen. Wieviele Möglichkeiten habe ich selber ungenutzt gelassen? Wieviele Worte habe ich nutzlos geredet und wieviel wichtiges verschwiegen? Wie oft habe ich
resigniert oder mir wieder zu wenige Gedanken gemacht? Wann sind mir zuletzt die Ideen ausgegangen? Und was traue ich meinem Handeln unter Gottes Segen eigentlich noch zu?

Viele Prediger, die schon lange Zeit predigen, trauen ihren Predigten nur noch zeimlich wenig, wenn überhaupt irgendwas zu. Das habe ich zumindest gelesen, in einem Buch von Michael Herbst "Wir predigen nicht uns selbst".
Aber: Wenn ich meiner Predigt nichts mehr zutraue; wenn ich nicht mehr darauf vertraue, dass meine zu Papier und Gehör gebrachten Gedanken Menschen bewegen oder zum Nachdenken anregen- sollte ich es dann nicht gleich sein lassen?
So gesehen: Auch dieser wenig rührende Gottesdienst hat mich zum Nachdenken gebracht. Gewünscht hätte ich es mir allerdings mal wieder anders...

Dennoch war mein Weihnachtsfest dieses Jahr ein ganz besonderes: Das erste Mal in meiner eigenen Wohnung (wenn man mal von Weihnachten 2002 in Tansania mit Jens und Suse, gefeiert in meiner süßen Doppelhaushälfte absieht)!
Zusammen mit Almut und Martin, ihrem Bruder hatten wir hier einen sehr schönen Abend. So richtig mit Kartoffelsalat und Würstchen, Geschenken unterm Baum und Weihnachtsmusik. An Glühwein auf dem Balkon (wenn man nicht wirklich friert, schmeckt das Zeug ja nicht!) hats auch nicht gefehlt.


Die Weihnachtsfeiertage gehören bei uns traditionsgemäß der Familie. Und so haben wir es auch dieses Jahr geschafft, wenigstens die Kernfamilie zusammenzubringen und sogar ein paar halbwegs vernünftige Fotos zu arrangieren, hier mit der frisch versetzten Heuersdorfer Kirche im Hintergrund. Sogar der ale kuckt diesmal beinahe normal. Was ist nur los mit uns... ;o)

Und was sonst noch so passierte... das erfahrt ihr vielleicht beim nächsten Mal. Bis dahin: Bleibt behütet! Godblessyoutooooo!

Montag, 3. Dezember 2007

KEIN Adventskalender

Wie es aussieht, scheint sich so kurz vor Weihnachten auch die Bloggerlandschaft wieder zu beleben. Deshalb gibts auf meiner Seite KEINEN Adventskalender, aber ein paar Empfehlungen.

Optische Eindrücke aus dem Süden kann man jeden Tag HIER bei Almut abfassen, das Allgemeinwissen erweitern lässt sich neuerdings HIER bei Sara. Besonders extravagant ist die Version von Occu, nämlich HIER, da kann man sogar etwas gewinnen.
Zum Glück findet ihr von allen Seiten per Link wieder hierher zurück.

Wer noch Aufklärung braucht, wo das Bild des letzten Blogs entstanden ist, dem verhelfe dieses Bild zum Durchblick. Allerdings nicht durch die Wolken.

Dienstag, 27. November 2007

Flotter Flitzer


a kind of geocaching ;o)

Freitag, 23. November 2007

Santandér, Santandíe, Santandás

Ganz herzliche Grüße ergehen hiermit aus der nordspanischen Küstenstadt... na, wie heißt sie wohl??? Seit Montag verweile ich hier del Mar und teile zusammen mit einer sehr variablen Anzahl von Mitbewohnern Almuts kleine Parterren-Wohnung am Stadthang. Die Bilder mögen einen kleinen Eindruck von der Umgebung vermitteln. Jedenfalls ist es sehr schön hier und wir haben auch schon ein paar kleine Ausflüge in die Umgebung gestartet. Die Wegstrecken scheinen sich UNTERwegs zwar auf wundersame Weise stets zu verdoppeln, was einen jedoch nicht davon abhält, die wunderschöne Landschaft am Meer zu bestaunen.

Manches ist hier auch ziemlich anders, man könnte sagen aus eingebildeter deutscher Sicht etwas chaotisch,
aber doch... na wenigstens immer wieder spannend. Verkehrsregeln haben hier grundsätzlich nur Empfehlungscharakter, einen Cappuccino con amore gibts dafür schon ab 1,10€, selbst in einer gediegenen Bar.
Gar nichts gibts dafür zwischen 14 und 17 Uhr, denn da ist Siesta. Auf der Straße empfiehlt sich eher ein FFFiesta, denn eingeparkt wird grundsätzlich nach Gehör.
Rummsrumms- drin in der Lücke. Vorn und hinten jeweils 5cm Luft sind keine Seltenheit. Die Wäsche hängt stets auf eleganten Wäschespinnen vor dem Fenster, trocknet dort aber genauso schlecht wie drinnen, denn die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch und der Regen nicht selten. Vielleicht auch deswegen ist die Vergetation überaus üppig und vielfältig, was auch die Strand- und Küstenspaziergänge sehr reizvoll macht.
Nebenbei nehme ich ein bisschen an Almuts ganz normalem Alltagsleben teil. Wir drängeln uns in ihrem kleinen Zimmer (ca 3,5x 2,5 Meter groß) gehen squashen, shoppen, futtern und flanieren. Auf Anraten meiner lieben Familie werden heute noch ein oder zwei Weihnachtseinkäufe hinzukommen :o)


Soweit so gut. Liebe Grüße an alle, die sich immer noch regelmäßig auf meine Seite verirren. Bis bald irgendwo! Godblessyoutooooo!

Montag, 12. November 2007

...um eitler Ehre willen (Phil 2,3)

Schon wieder habe ich diverse Sonntagsdienste hinter mir, und nachdem am 4.11. ein Schönfels-ähnlicher Familiengottesdienst in Altenburg gelaufen ist, war jenes auf dem Plakat links gedruckte Thema das Leitmotiv des Gottesdienstes von gestern vormittag.

Diesmal auf großer Bühne in der Friedenskirche Zwickau und diesmal mit großem Team, der ganzen Zwickauer Jugend.
Im Leistungssport würde man die Veranstaltung einen TEAMERFOLG nennen, und wenn man den Heiligen Geist als Teamgeist einsetzt, stimmt es beinahe tatsächlich.

Andere achten - das ist das Motto der diesjährgen Friedensdekade, orientiert an einem Bibeltext aus Philipper 2, 1-11. Andere achten - das war auch das Thema des Gottesdienstes, das Thema der Anspiele, das Thema der Predigt. Letztere war mein Part und ich habe mal wieder einen Samstagabend mit Magengrummeln verbracht.
Nachdem unsere Durchlaufprobe am Samstagnachmittag eher mittelmäßig lief, war die Spannung am Sonntagmorgen jedenfalls reichlich groß. Und auch meine Ansprache musste des Nachts noch einige Korrekturen und Ergänzungen über sich ergehen lassen. Aber so ist das nun mal.
Letzten Endes war das Feedback der Gemeinde jedenfalls gut und unser Sammelsurium von sehr verschiedenen Gestaltungsideen wurde zu einem thematisch wirklich stimmigen Gottesdienst. Ich darf das sagen, weil ich wie gesagt außer dem Reden und dem Segen nur marginal beteiligt war.
Jedenfalls war alles Magengrummeln mal wieder unberechtigt und ich frage mich doch hin und wieder (ich schätze, ich wiederhole mich) ob ein bisschen mehr Gelassenheit die Anspannung nicht etwas nehmen würde. Ob dann die Spannung der eigentlichen Veranstaltung ebenso nachlassen würde?

Jedenfalls wurde wieder nichts aus dem Wochenende im eigentlichen Sinn und so muss ich wohl warten bis zum nächsten Sonntag.
Dann ist Wochenende, aber richtig! Eine ganze Woche lang, und ich werde mich sonnen (ähem) an den Stränden Nordspaniens :o)

Freitag, 2. November 2007

Erinnerungen

Donnerstag, 1. November 2007

Die Kirche kommt gut an!



Die Möglichkeit, einen noch gewaltigeren Zeitrafferfilm zu drehen, werde ich wohl nicht so schnell haben. :o) Viel Spaß!