Wie zu erwarten war, habe ich mir inzwischen so ein lustiges IPod Sport Kit gekauft und trabe nun regelmäßig (mal mehr mal weniger) hoch motiviert um den Zwickauer Schwanenteich.
Um mich selbst ein bisschen anzuspornen - öffentlicher Druck und so- habe ich eine neue Kategorie in der Sidebar eingerichtet, wo man meine Fort- oder Rückschritte verfolgen kann ;o)
Eigentlich suche ich noch nach Laufkollegen, die ein ähnliches Tempo auf die Beine bekommen. Falls unter den werten Lesern mal jemand aus der Nähe kommen sollte.... Vielleicht schaffe ich ja doch irgendwann mal einen Halbmarathon?
Hatte außerdem- unterwegs, wo sonst- die Idee, wir könnten doch für die Gemeinde oder ne Jugendgruppe oder unsere Arbeit mit Kindern irgendwann mal einen Benefizlauf veranstalten. Also: Wir suchen nach Sponsoren, tragen deren Werbung spazieren, veranstalten einen kleinen lokalen Medienrummel und einen dazugehörigen Wettkampf. Und jeder Sponsor verpflichtet sich, für jede zurückgelegte Runde eines oder mehrerer Läufer einen bestimmten Geldbetrag zu spenden.
Fehlen dann nur noch ein paar Läufer, die mitmachen...
In Borna, meinem derzeitigen Elternhaus ist eine ganz ähnliche Aktion, allerdings weniger gemeinnützig, als "Zwiebellauf" bekannt. Find ich witzig.
Dienstag, 9. Dezember 2008
Montag, 8. Dezember 2008
Dienstag, 2. Dezember 2008
Deutschland hat die Pocken!
Das könnte man zumindest denken, wenn wenn man sich das aktuelle Karten-Overlay meines Blogs für die letzten beiden Monate ansieht.
So toll dieses Tool auch ist, umso mehr grüble ich doch darüber nach, wer denn diese absichtlichen und zufälligen Leser wohl alle sein mögen????
Also, wenn sich jemand bekennen möchte, dass er zb. in Xanten, Trier oder Oldenburg auf meine Seite geraten ist, lasst doch mal einen Kommentar da ;o)

Ansonsten ist bei mir grad ziemliche Ruhe eingekehrt, obwohl ich mir gerade über Lärm und Krawall Gedanken mache, denn das ist das Thema unseres Jugendtreffs in Planitz am Freitag.
Vielleicht später noch ein paar Sätze dazu.
Grüße, und bleibt behütet!
So toll dieses Tool auch ist, umso mehr grüble ich doch darüber nach, wer denn diese absichtlichen und zufälligen Leser wohl alle sein mögen????
Also, wenn sich jemand bekennen möchte, dass er zb. in Xanten, Trier oder Oldenburg auf meine Seite geraten ist, lasst doch mal einen Kommentar da ;o)

Ansonsten ist bei mir grad ziemliche Ruhe eingekehrt, obwohl ich mir gerade über Lärm und Krawall Gedanken mache, denn das ist das Thema unseres Jugendtreffs in Planitz am Freitag.
Vielleicht später noch ein paar Sätze dazu.
Grüße, und bleibt behütet!
Freitag, 28. November 2008
Jahreswechsel
Schon wieder hat mich der Adventskalender -der doch immer noch nicht begonnen hat- auf eine Idee gebracht: Wir feiern den Start ins neue Kirchenjahr!Am Sonntag ist nämlich schon wieder Familiengottesdienst, diesmal in Schönfels. Ich würde gern mit der kleinen, familiären Gemeinde resümieren, hoffen, beten und das neue Jahr feiern. Mal fern einer monologen Predigt?
Bin zugegebenermaßen etwas von mir selbst verunsichert - ob es funktioniert? Es scheint so einfach (mal keine lange Predigt vorbereiten), aber doch so... spontan und unabsehbar. Hmm...
Über das Brot des Lebens haben wir im Übrigen einen ziemlich witzigen, aber doch inhaltsreichen Gottesdienst gestaltet. Wir haben eine Menge über die Bedeutung des Brotes gelernt und dann überlegt, was es denn nun heißen könnte, wenn Jesus diese Bedeutung auch für sich vereeinnahmt - is ja schon ein starkes Stück!
Wir hatten jedenfalls alle viel Spaß und es war eine wunderbare Atmosphäre. Eine Mutter hatte sogar frische kleine Brote gebacken, die wir innerhalb des Gotrtesdienstes verteilt haben. Ein Gottesdienst für alle Sinne also -na was will man denn mehr?
Samstag, 15. November 2008
Brot des Lebens
Morgen ist Familiengottesdienst in Altenburg. Eine Art Symbol-Gottesdienst zum Thema Brot. Und ich bin natürlich mal wieder noch NICHT fertig. Auch wenn der verbleibende Part gar nicht so umfangreich ist, weil ein kleines Anspiel, eine kleine Sprechmotette und eine Psalmbearbeitung schon vieles deutlich machen, so verdaue ich doch gerade die Tatsache, dass Jesus solche wundersamen Sachen gesagt hat wie: Ich bin das Brot des Lebens.
Eigentlich ganz schön krass, dass jemand so was raushaut. Und wunderbar, dass auch Kinder ganz schön viel davon verstehen können.
Ich überlege schon eine ganze Weile, welcher Teil des Bildes mir am besten gefällt: Dass es - ganz ganz frisch- nicht nur heiße Ware, sondern auch schwer verdaulich ist? Dass man Brot gut teilen kann? Dass es gut schmeckt mit Butter und SALZ, das doch auch wir sein sollen? Dass in der größten Not die Wurscht schmeckt auch ohne Brot, dann aber die Grundlage fehlt? Dass Brot eine ziemlich geniale Sache ist? Oder aber: Dass wir uns alle eine Scheibe davon abschneiden könnten.
Naja... erstmal kleine Bötchen backen. Bis dann, godblessyoutoo!
Eigentlich ganz schön krass, dass jemand so was raushaut. Und wunderbar, dass auch Kinder ganz schön viel davon verstehen können.
Ich überlege schon eine ganze Weile, welcher Teil des Bildes mir am besten gefällt: Dass es - ganz ganz frisch- nicht nur heiße Ware, sondern auch schwer verdaulich ist? Dass man Brot gut teilen kann? Dass es gut schmeckt mit Butter und SALZ, das doch auch wir sein sollen? Dass in der größten Not die Wurscht schmeckt auch ohne Brot, dann aber die Grundlage fehlt? Dass Brot eine ziemlich geniale Sache ist? Oder aber: Dass wir uns alle eine Scheibe davon abschneiden könnten.
Naja... erstmal kleine Bötchen backen. Bis dann, godblessyoutoo!
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Donnerstag, 30. Oktober 2008
Immer, wenn das Telefon nicht klingelt...
...weiß ich, es ist für mich!
Gerade war der Postbote da und hat meine Sammelbestellung für die diesjährigen Adventskalender vorbeigebracht. Ich habe gleich ein bisschen geblättert (natürlich nicht alles, sonst wirds ja im Advent langweilig) und diesen Spruch von Elias Canetti entdeckt.
Und um Euch weiteres nicht vorzuenthalten, mache ich hier ein bisschen Werbung für diesen Kalender:

Kann ich wirklich empfehlen!
Gerade war der Postbote da und hat meine Sammelbestellung für die diesjährigen Adventskalender vorbeigebracht. Ich habe gleich ein bisschen geblättert (natürlich nicht alles, sonst wirds ja im Advent langweilig) und diesen Spruch von Elias Canetti entdeckt.
Und um Euch weiteres nicht vorzuenthalten, mache ich hier ein bisschen Werbung für diesen Kalender:

Kann ich wirklich empfehlen!
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Der Sensor für Lauflahme oder: Die Technisierung des Schwitzens
Wenigstens 16 Millionen Deutsche begeben sich mehr oder weniger regelmäßig in weniger oder mehr sportlichem Dress auf die Piste. Um Kondition zu bewahren, Stress abzubauen, Fett zu verlieren, Muskeln zu gewinnen, den Kopf frei zu kriegen. Oder einfach um die Zeit totzuschlagen, wer weiß?. Joggen nennt sich das dann.
Für all diejenigen, denen ein Computerarbeitsplatz oder zumindest das Gefutzel mit Technik bisher lieber war als das scheinbar hirnlose Gerenne um den Teich, gibt es seit ca. 3 Jahren eine geeignete Kombination: Der IPod Sensor.
Was durchaus keine Neuheit mehr ist, und vielleicht auch deshalb inzwischen bezahlbar (Das Zusatzgerät zum Ipod Nano der 1.,2.,3. oder 4. Generation kostet zwischen 25 und 30 Euro) habe nun endlich auch ich ausprobiert und will deshalb hier meinen kleinen persönlichen Testbericht veröffentlichen:
Erstmal nur geborgt habe ich dieses Teil und gestern nach kurzen Testläufen ca. eine Stunde lang ausprobiert.
Zunächst mal ist die Gerätschaft klein aber fein: Die Verpackung kommt dennoch pompös daher: Ganze 42mal so groß wie der brauchbare Inhalt ist die edle Apple-Kiste, in der sich der Sensor und der Empfänger befindet.
Ohne Zusatzinstallationen erkennt mein IPod das neuerliche Anhängsel und offenbart mir sogleich einen weiteren bisher verborgenen Menüpunkt: Nike+Ipod. Hier finden sich diverse Untermenüs zum Einstellen und Aktivieren des Senders, der wohlgemerkt am Schuh angebracht wird.
Wer richtig Geld ausgeben will, kann sich ein paar sonders präparierte Nike Air+ -Schuhe kaufen, denn da findet sich unter der Sohle eigens ein Fach für den kleinen ovalen Sender.
Wer Geld sparen will, macht's so wie ich und klebt sich das Teil auf den Schuhspann unter die Schnürsenkel. Dann allerdings ist eine Kalibrierung ratsam, die aber unkompliziert vonstatten geht und zu weiteren Testläufen animiert.
Nun zur Funktion des Gerätes: Der Sensor im oder am Schuh misst den Schritttakt und auf geheimnisvolle Weise die Auftrittsstärke und Frequenz der Schritte und übermittelt das Signal drahtlos an den Empfänger, der daraus nicht nur Strecke und Geschwindigkeit, sondern auch gleich detaillierte Trainingswerte errechnet.
Mittels eines Online-Accounts bei Nike+ kann man sich den Trainingsverlauf ansehen, Geschwindigkeiten punktgenau ablesen und Verbesserungen anschaulich anzeigen lassen. Das vorher eingestellte Körpergewicht hilft dem Gerät bei der Berechnung des Kalorienverbrauches.
Mich interessierte zunächst nur die Handhabbarkeit beim Laufen selbst.
Hier erfreute mich schon der Start. Man wählt den Laufmodus (Kalorien, Strecke oder Zeit - jeweils Vorgaben oder frei gewählt), im Anschluss die selbst gestaltete Playliste des Mp3-Players und los gehts. Schön ist, dass man im Gegensatz zur IPod-internen Stoppuhr die Lautstärke auch ohne Rückkehr ins Play-Menü ändern kann und der aktuelle Titel parallel zur Geschwindigkeit, zur Gesamtstrecke und zur Zeit angezeigt wird.
Während des Laufens kann man sich jederzeit per einfachem Tastendruck über die zurückgelegte Strecke, die Zeit und die aktuelle Geschwindigkeit informieren lassen. Wahlweise Mann oder Frau gibt eine akkustische Meldung direkt ins Ohr.
Außerdem informiert dieselbe Stimme regelmäßig über den Zwischenstand des Trainings. Aller 1 km bekommt man akkustisches Feedback, ab der Hälfte der Strecke verrät die Stimme, wieviel Weg noch zurückzulegen ist bis zum Trainingsziel. Wer möchte, kann außerdem einen "Power-Song" voreinstellen, irgendein schneller Beat also, den man dann per Tastendruck in den müden Phasen des Laufens aktivieren kann um sich selbst anzutreiben.
Am Ende der vorgewählten Strecke wird schließlich gratuliert und das Ergebnis des Trainings verkündet (Strecke, Zeit, Kalorien usw.). Nun kann man den aktuellen Lauf beenden oder einfach weiterlaufen.
Der Eindruck von gestern war durchaus positiv. Auf wundersame Weise wirkte die anonyme Dame durchaus motivierend und trieb mich gleich 5 Runden um den Zwickauer Schwanenteich. 9 km in knapp 50 Minuten ist bei meinem bisherigen Trainingsintervall dann gar keine so üble Zeit.
Mein Fazit: Wer so wie ich gern ein bisschen mehr Elektronik mit sich rumschleppt als unbedingt nötig und einen gewissen Ehrgeiz an den Tag legt, kann mit dem Gerät gut was anfangen. Es ist einfach zu bedienen, bietet umfangreiche Informationen zum Training und motiviert wie ich finde zum Weiterlaufen. Aber erst morgen wieder...
Für all diejenigen, denen ein Computerarbeitsplatz oder zumindest das Gefutzel mit Technik bisher lieber war als das scheinbar hirnlose Gerenne um den Teich, gibt es seit ca. 3 Jahren eine geeignete Kombination: Der IPod Sensor.
Was durchaus keine Neuheit mehr ist, und vielleicht auch deshalb inzwischen bezahlbar (Das Zusatzgerät zum Ipod Nano der 1.,2.,3. oder 4. Generation kostet zwischen 25 und 30 Euro) habe nun endlich auch ich ausprobiert und will deshalb hier meinen kleinen persönlichen Testbericht veröffentlichen:
Erstmal nur geborgt habe ich dieses Teil und gestern nach kurzen Testläufen ca. eine Stunde lang ausprobiert.
Zunächst mal ist die Gerätschaft klein aber fein: Die Verpackung kommt dennoch pompös daher: Ganze 42mal so groß wie der brauchbare Inhalt ist die edle Apple-Kiste, in der sich der Sensor und der Empfänger befindet.
Ohne Zusatzinstallationen erkennt mein IPod das neuerliche Anhängsel und offenbart mir sogleich einen weiteren bisher verborgenen Menüpunkt: Nike+Ipod. Hier finden sich diverse Untermenüs zum Einstellen und Aktivieren des Senders, der wohlgemerkt am Schuh angebracht wird.
Wer richtig Geld ausgeben will, kann sich ein paar sonders präparierte Nike Air+ -Schuhe kaufen, denn da findet sich unter der Sohle eigens ein Fach für den kleinen ovalen Sender.
Wer Geld sparen will, macht's so wie ich und klebt sich das Teil auf den Schuhspann unter die Schnürsenkel. Dann allerdings ist eine Kalibrierung ratsam, die aber unkompliziert vonstatten geht und zu weiteren Testläufen animiert.
Nun zur Funktion des Gerätes: Der Sensor im oder am Schuh misst den Schritttakt und auf geheimnisvolle Weise die Auftrittsstärke und Frequenz der Schritte und übermittelt das Signal drahtlos an den Empfänger, der daraus nicht nur Strecke und Geschwindigkeit, sondern auch gleich detaillierte Trainingswerte errechnet.
Mittels eines Online-Accounts bei Nike+ kann man sich den Trainingsverlauf ansehen, Geschwindigkeiten punktgenau ablesen und Verbesserungen anschaulich anzeigen lassen. Das vorher eingestellte Körpergewicht hilft dem Gerät bei der Berechnung des Kalorienverbrauches.
Mich interessierte zunächst nur die Handhabbarkeit beim Laufen selbst.
Hier erfreute mich schon der Start. Man wählt den Laufmodus (Kalorien, Strecke oder Zeit - jeweils Vorgaben oder frei gewählt), im Anschluss die selbst gestaltete Playliste des Mp3-Players und los gehts. Schön ist, dass man im Gegensatz zur IPod-internen Stoppuhr die Lautstärke auch ohne Rückkehr ins Play-Menü ändern kann und der aktuelle Titel parallel zur Geschwindigkeit, zur Gesamtstrecke und zur Zeit angezeigt wird.
Während des Laufens kann man sich jederzeit per einfachem Tastendruck über die zurückgelegte Strecke, die Zeit und die aktuelle Geschwindigkeit informieren lassen. Wahlweise Mann oder Frau gibt eine akkustische Meldung direkt ins Ohr.
Außerdem informiert dieselbe Stimme regelmäßig über den Zwischenstand des Trainings. Aller 1 km bekommt man akkustisches Feedback, ab der Hälfte der Strecke verrät die Stimme, wieviel Weg noch zurückzulegen ist bis zum Trainingsziel. Wer möchte, kann außerdem einen "Power-Song" voreinstellen, irgendein schneller Beat also, den man dann per Tastendruck in den müden Phasen des Laufens aktivieren kann um sich selbst anzutreiben.
Am Ende der vorgewählten Strecke wird schließlich gratuliert und das Ergebnis des Trainings verkündet (Strecke, Zeit, Kalorien usw.). Nun kann man den aktuellen Lauf beenden oder einfach weiterlaufen.
Der Eindruck von gestern war durchaus positiv. Auf wundersame Weise wirkte die anonyme Dame durchaus motivierend und trieb mich gleich 5 Runden um den Zwickauer Schwanenteich. 9 km in knapp 50 Minuten ist bei meinem bisherigen Trainingsintervall dann gar keine so üble Zeit.
Mein Fazit: Wer so wie ich gern ein bisschen mehr Elektronik mit sich rumschleppt als unbedingt nötig und einen gewissen Ehrgeiz an den Tag legt, kann mit dem Gerät gut was anfangen. Es ist einfach zu bedienen, bietet umfangreiche Informationen zum Training und motiviert wie ich finde zum Weiterlaufen. Aber erst morgen wieder...
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Donnerstag, 9. Oktober 2008
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Ich habe keine Aktien
... und das ist wahrscheinlich auch der einzige Grund, warum die Finanzkrise - zumindet bis heute - mental ziemlich an mir vorübergegangen ist.
Gefragt habe ich mich allerdings, wo das ganze verlorene Geld eigentlich nun hin ist. Denn alles was man gewöhnlich verliert, löst sich doch nicht wirklich in Luft auf, sondert verschwindet einfach nur insofern, dass man es selbst aus den Augen und aus den Händen verliert. Aber es ist da. Nur eben neuerdings woanders.
Demzufolge hat eine Finanzkrise auch Gewinner, und zwar gewaltige. Recht knapp und übersichtlich informiert wird man zu diesem Sachverhalt in der Mediathek des ZDF, nämlich HIER.
Und sieh mal an, es gibt da Zocker, zum Beispiel einen gewissen John Paulson, der mit seinen paar Fonds gleichmal ein Plus von 2,7 Milliarden einstreicht. Und welch ein mildtätiger Gewinner das doch ist: Er spendete satte 15 Millionen (das sind immerhin 0,55 Prozent!) an eine "Organisation, die sich um die Opfer der
Kreditkrise kümmert".
Gewinnen werden auch die Börsen selbst, die letztlich an jedem Umsatz, egal in welche Richtung, verdienen. Im Übrigen auch am Kaffee und Baldriantee, der in den letzten Tagen wohl hektoliterweise geflossen sein muss. Schließlich muss auch das teure Parkett bezahlt sein.
Und dass es der Börse selbst, auch wenn fälschlicherweise von "Börsenkrisen" die Rede ist, immer gut geht, mag dann wohl auch der Grund dafür sein, dass Börsenberichterstatter immer (noch) gute Laune haben.
Gefragt habe ich mich allerdings, wo das ganze verlorene Geld eigentlich nun hin ist. Denn alles was man gewöhnlich verliert, löst sich doch nicht wirklich in Luft auf, sondert verschwindet einfach nur insofern, dass man es selbst aus den Augen und aus den Händen verliert. Aber es ist da. Nur eben neuerdings woanders.
Demzufolge hat eine Finanzkrise auch Gewinner, und zwar gewaltige. Recht knapp und übersichtlich informiert wird man zu diesem Sachverhalt in der Mediathek des ZDF, nämlich HIER.
Und sieh mal an, es gibt da Zocker, zum Beispiel einen gewissen John Paulson, der mit seinen paar Fonds gleichmal ein Plus von 2,7 Milliarden einstreicht. Und welch ein mildtätiger Gewinner das doch ist: Er spendete satte 15 Millionen (das sind immerhin 0,55 Prozent!) an eine "Organisation, die sich um die Opfer der
Kreditkrise kümmert".Gewinnen werden auch die Börsen selbst, die letztlich an jedem Umsatz, egal in welche Richtung, verdienen. Im Übrigen auch am Kaffee und Baldriantee, der in den letzten Tagen wohl hektoliterweise geflossen sein muss. Schließlich muss auch das teure Parkett bezahlt sein.
Und dass es der Börse selbst, auch wenn fälschlicherweise von "Börsenkrisen" die Rede ist, immer gut geht, mag dann wohl auch der Grund dafür sein, dass Börsenberichterstatter immer (noch) gute Laune haben.
Dienstag, 30. September 2008
Donnerstag, 24. Juli 2008
Ein halber und ein ganzer Windsor
Nach einem etwas spezielleren Einkauf heute in einem der 37 Häuser von Hans Rudolf habe ich mich genau mit der Frage beschäftigt, die man beim Lesen dieser Überschrift stellen muss: Was - zum Kuckuck - ist das???
Tja, findet es raus! Aber es ist zu einfach, als dass es diesmal Gummibären geben könnte.
Beim Ausprobieren mit meinen neusten Errungenschaften ist mir jedenfalls aufgefallen, dass ein Four Hand letztlich nicht soo viel anders funktioniert als ein Hannoveraner, und dass ein Pattsburgh sich in der Optik letztlich nicht wirklich vom Grantchester unterscheidet.
Wirklich anders geht nur ein Merowinger und ähnliches, aber erstens leb ich nicht in der Matrix (glaube ich zumindest) und zweitens trage ich nicht rot auf rot. Alles klar?
Tja, findet es raus! Aber es ist zu einfach, als dass es diesmal Gummibären geben könnte.
Beim Ausprobieren mit meinen neusten Errungenschaften ist mir jedenfalls aufgefallen, dass ein Four Hand letztlich nicht soo viel anders funktioniert als ein Hannoveraner, und dass ein Pattsburgh sich in der Optik letztlich nicht wirklich vom Grantchester unterscheidet.
Wirklich anders geht nur ein Merowinger und ähnliches, aber erstens leb ich nicht in der Matrix (glaube ich zumindest) und zweitens trage ich nicht rot auf rot. Alles klar?
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Montag, 21. Juli 2008
Aufgelegt!!! Geschafft!!!!
Haa! Ich hab gewonnen! Gleich zweimal!
Es passiert ja immer mal, dass irgendwelche freundlichen Leute anrufen und einem Dinge anbieten, die man eventuell, eigentlich aber doch gar nie nicht braucht und man dann entweder gleich auflegt oder vorher "dankeschön aufwiedersehen" sagt. Versicherungen, Staubsauger, Umfragen und so weiter
Da ich ein paar Leute kenne, die solche Telefonierumfragen machen und weiß, dass das ein schwerer Job ist, lege ich eher selten gleich auf, sondern lass die ruhig ihr hübsches Angebot unterbreiten um dann fachkundig mein reiflich überlegtes Desinteresse zu bekunden.
Tja, heute war es andersrum und beinahe hätte ich laut telefonischer Auskunft eine Reise gewonnen. In die Türkei für 2 Personen. Klasse, nicht wahr?
Ohne Angabe des Geburtsdatums wäre die Übermittlung des Reisescheines allerdings nicht möglich gewesen, wie der nicht ganz akzentfrei sprechende Herr mir mitzuteilen versuchte. Über mein Nachfragen über diesen Sachverhalt und meine Vorschläge betreffs anderweitiger Gewinnübermittlungsmöglichkeiten war der dann schon nicht mehr so freundliche sprechende Herr offensichtlich so überrascht, dass ihm gleich der Hörer aus der Hand gefallen ist. Und genau in die Gabel.
Na das war mal schade...
Es passiert ja immer mal, dass irgendwelche freundlichen Leute anrufen und einem Dinge anbieten, die man eventuell, eigentlich aber doch gar nie nicht braucht und man dann entweder gleich auflegt oder vorher "dankeschön aufwiedersehen" sagt. Versicherungen, Staubsauger, Umfragen und so weiter
Da ich ein paar Leute kenne, die solche Telefonierumfragen machen und weiß, dass das ein schwerer Job ist, lege ich eher selten gleich auf, sondern lass die ruhig ihr hübsches Angebot unterbreiten um dann fachkundig mein reiflich überlegtes Desinteresse zu bekunden.
Tja, heute war es andersrum und beinahe hätte ich laut telefonischer Auskunft eine Reise gewonnen. In die Türkei für 2 Personen. Klasse, nicht wahr?
Ohne Angabe des Geburtsdatums wäre die Übermittlung des Reisescheines allerdings nicht möglich gewesen, wie der nicht ganz akzentfrei sprechende Herr mir mitzuteilen versuchte. Über mein Nachfragen über diesen Sachverhalt und meine Vorschläge betreffs anderweitiger Gewinnübermittlungsmöglichkeiten war der dann schon nicht mehr so freundliche sprechende Herr offensichtlich so überrascht, dass ihm gleich der Hörer aus der Hand gefallen ist. Und genau in die Gabel.
Na das war mal schade...
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Mittwoch, 16. Juli 2008
Der kleine und der große Klaus
Wundersame Dinge kommen einem in den Sinn, wenn es darum geht, sich kreative Sachen für Workshops auf Familienfreizeiten auszudenken.
Zugegebenermaßen: Ganz allein und zum ersten Mal ausgedacht habe ich mir die Sache nicht, aber für eine Familienfreizeit in Schweden ist der Bau von sogenannten Schwedenstühlen doch recht naheliegend.
Um dann auch wirklich gut vorbereitet zu sein, habe ich einen Prototypen konkret nach Anleitung gebaut. Und weil der ziemlich groß geworden ist, nochmal einen zweiten in abgewandeltem, handlicherem Format.
Wenngleich die Maxi-Version doch tatsächlich ein klein wenig mehr Fülligkeit zulässt (uiuiui), ist doch auch die Mini-Variante ziemlich bequem.
Im Übrigen: Fast nur Recycling-Material - alles Leisten aus alten Lattenrosten. Die sind nicht nur sehr stabil, sondern die verwendeten Querleisten machen die Sitzfläche gleich noch etwas ergonomischer.
Dazu ein Stückchen Stoff und jemand, der es einem einsäumt; 32 bzw. 28 Schrauben (25 und 35 mm), eine japanische Ryoba-Säge, ein rechter Winkel, ein Bleistift, ein Schrauber, Bohrer, etwas Schleifpapier und 30-40 Minuten Zeit.
Fertig ist die prima Lagerfeuer- oder -wie hier- Balkon-Sitzgelegenheit.
Zugegebenermaßen: Ganz allein und zum ersten Mal ausgedacht habe ich mir die Sache nicht, aber für eine Familienfreizeit in Schweden ist der Bau von sogenannten Schwedenstühlen doch recht naheliegend.
Um dann auch wirklich gut vorbereitet zu sein, habe ich einen Prototypen konkret nach Anleitung gebaut. Und weil der ziemlich groß geworden ist, nochmal einen zweiten in abgewandeltem, handlicherem Format.
Wenngleich die Maxi-Version doch tatsächlich ein klein wenig mehr Fülligkeit zulässt (uiuiui), ist doch auch die Mini-Variante ziemlich bequem.Im Übrigen: Fast nur Recycling-Material - alles Leisten aus alten Lattenrosten. Die sind nicht nur sehr stabil, sondern die verwendeten Querleisten machen die Sitzfläche gleich noch etwas ergonomischer.
Dazu ein Stückchen Stoff und jemand, der es einem einsäumt; 32 bzw. 28 Schrauben (25 und 35 mm), eine japanische Ryoba-Säge, ein rechter Winkel, ein Bleistift, ein Schrauber, Bohrer, etwas Schleifpapier und 30-40 Minuten Zeit.
Fertig ist die prima Lagerfeuer- oder -wie hier- Balkon-Sitzgelegenheit.
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Samstag, 5. Juli 2008
dicke Dinger

Irgendwer muss meinen Balkontomaten mal sagen, dass es Balkontomaten sind und dass sie gefälligst aufhören möchten zu wuchern und endlos Wasser zu saufen.
Die Vegetation auf meinen freiliegenden 12 Quadratmetern ist jedenfalls grad überaus üppig und nach einer vorsichtigen Schätzung kann ich aus den zwei Balkonkästen demnächst ca 150 Tomaten ernten.
Das Dumme an der Sache ist eigentlich, dass ich doch gar keine Tomaten mag! Waaaah!
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Donnerstag, 3. Juli 2008
schweißtreibendes
23:42 Uhr und 27 Grad im Wohnzimmer: das ist echt nicht mehr feierlich.
Kann mich eigentlich nicht erinnern, bisher schonmal beim Fernsehen geschwitzt zu haben...
Den heißesten Tag des Jahres hat die Mehrheit der deutschen schon hinter sich, für mich allerdings steht noch einiges bevor. Am Samstag nämlich kann man mich beim Offenen Abend in Oberfrohna erleben und demzufolge bin ich noch fleißig am Formulieren.
"Nützt ja nix - oder doch?" so lautet das von der veranstaltenden JG gewählte Thema und ich selbst habe dem als Predigttext flux den Psalm 73 zugeordnet. Tja, nix mit Jesus diesmal - oder doch?
Auf jeden Fall eine spannende Sache - vor allem für mich. Es dürfen Hände gefaltet werden, dass es gut wird und das was ich sage, nicht ganz in den gotischen Bögen der Oberfrohnaer Kirche verhallt ;o)
Mir stehen also noch ein paar heiße Vorbereitungsstunden bevor. Und weil das noch nicht reicht, sieht man mich am Sonntag gleich noch beim Familiengottesdienst samt Gemeindefest in Planitz. Glücklicherweise diesmal mit einer netten jungen Kollegin Carolin, die gerade ganz munter beim Formulieren einer Dialogpredigt ist, die wir heute Mittag vorbereitet haben. Da gehts dann um was ganz anderes; und letztlich doch um das gleiche.
Mal abgesehen von diesen nervenaufreibenden Veranstaltungen, die doch irgendwie auch spannend sind und Spaß machen, gehts mir doch im ganzen recht gut. Die Vorbereitungen für das Fest im August laufen gut und dank der Unterstützung vieler Helfer und wohlwollender Gäste haben wir aufgehört, uns allzuviele Sorgen zu machen.
So denn, die Tastatur beginnt zu kleben. Ich wünsche eine geruhsame Nacht und immer ein kühles Getränk in der Nähe!
Liebe Grüße, godblessyoutooooo!
Kann mich eigentlich nicht erinnern, bisher schonmal beim Fernsehen geschwitzt zu haben...
Den heißesten Tag des Jahres hat die Mehrheit der deutschen schon hinter sich, für mich allerdings steht noch einiges bevor. Am Samstag nämlich kann man mich beim Offenen Abend in Oberfrohna erleben und demzufolge bin ich noch fleißig am Formulieren.
"Nützt ja nix - oder doch?" so lautet das von der veranstaltenden JG gewählte Thema und ich selbst habe dem als Predigttext flux den Psalm 73 zugeordnet. Tja, nix mit Jesus diesmal - oder doch?
Auf jeden Fall eine spannende Sache - vor allem für mich. Es dürfen Hände gefaltet werden, dass es gut wird und das was ich sage, nicht ganz in den gotischen Bögen der Oberfrohnaer Kirche verhallt ;o)
Mir stehen also noch ein paar heiße Vorbereitungsstunden bevor. Und weil das noch nicht reicht, sieht man mich am Sonntag gleich noch beim Familiengottesdienst samt Gemeindefest in Planitz. Glücklicherweise diesmal mit einer netten jungen Kollegin Carolin, die gerade ganz munter beim Formulieren einer Dialogpredigt ist, die wir heute Mittag vorbereitet haben. Da gehts dann um was ganz anderes; und letztlich doch um das gleiche.
Mal abgesehen von diesen nervenaufreibenden Veranstaltungen, die doch irgendwie auch spannend sind und Spaß machen, gehts mir doch im ganzen recht gut. Die Vorbereitungen für das Fest im August laufen gut und dank der Unterstützung vieler Helfer und wohlwollender Gäste haben wir aufgehört, uns allzuviele Sorgen zu machen.
So denn, die Tastatur beginnt zu kleben. Ich wünsche eine geruhsame Nacht und immer ein kühles Getränk in der Nähe!
Liebe Grüße, godblessyoutooooo!
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